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05.07.2014

Milchreis-Dokumentation


30.06.2014

Hamburger Hafen


28.06.2014

BR500 - MANV-Übung des DRK

Dieser Artikel entstand im Rahmen der BR500-Übung

Gestern besuchte der DRK-Kreisverband Diepholz den BR500. Mit 30 Helfern wurde auch hier etwas Neues ausprobiert: Nach einem Konzept aus Rheinland-Pfalz bauten die Helfer aus neun Ortsvereinen erstmals einen BHP50 auf, einen Behandlungsplatz mit einer Kapazität von etwa 50 Personen pro Stunde.

Ein solcher Behandlungsplatz dient der Versorgung von Betroffen bei einem sogenannten Massenanfall von Verletzten – kurz MANV. Insgesamt besteht er in dieser Ausbaustufe aus 9 Zelten. Im ersten Zelt werden die mit Hilfe der Feuerwehr, Rettungsdienst oder THW eintreffenden Verletzten nochmals gesichtet und erfasst. Anschließend werden in die entsprechenden Zelte, sortiert nach Sichtungskategorien, eingeteilt. Nach der Behandlung und Stabilisierung für den Transport im Zelt werden die Verletzten in umliegende Krankenhäuser mittels der im Rettungsmittelhalteplatz bereitstehenden Fahrzeugen abtransportiert.
Die Übung diente außer dem Test des Konzeptes auch der Übung der Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen. „Vorallem in den kommenden Sommermonaten sind oft weniger Helfer verfügbar, so dass die Helfer im Einsatzfall aus verschiedenen Ortsvereinen kommen.“, berichtet Christoph Fietze, der schon seit einigen Jahren in der SEG als Zugführer aktiv ist. Stolz erklärt er auch seinen neuen ELW, der nach eigenem Entwurf des Ortsvereines entstanden ist und außer über Digitalfunk auch über LTE, WLAN und zwei Notebooks verfügt.

Anschließend an die Übung soll erfasst werden, was an Material für das neue Konzept schon vorhanden ist, was fehlt und wo noch Probleme auftreten.


21.06.2014

Samstagstour

Zu Fuß, mit Bus und mit Auto ging es heute mit Nadine auf Übung-Fototour zwischen Bad Oldesloe und Hamburg-Niendorf. Es galt unter anderem Nadines neue Spiegel-ohne-Reflex-Kamera auszuprobieren.


04.05.2014

Fahrradtour rund um Wakendorf I

Mit Simon ging es nach einem Tag lang beim Marathon in Hamburg noch auf Feierabend-Foto-Fahrrad-Tour. Diesmal war das Ziel die Umgebung von Wakendorf I.


01.05.2014

Grundlagen der Belichtung

Jede Kamera arbeitet mit irgendeinem Licht empfindlichen Material, sei es ein (analoger) Film oder ein digitaler Sensor. Dieser zeichnet das auftreffende Licht auf. Effektiv zeichnet man also nur das auf diesem Material auftreffende Licht mit seiner Position, Stärke und Farbe auf. Das Aussetzen des Materiales mit Licht nennt man Belichtung. Da das Material nur eine bestimmte Menge Licht aufzeichnen kann bzw. auch eine bestimmte Menge mindestens benötigt, um überhaupt etwas aufzuzeichnen, muss die “Lichtmenge”, die auf den Film/Sensor trifft reguliert werden – man muss die Belichtung einstellen (lassen).

Belichtungszeit

Eine Möglichkeit der Regulation ist die Zeit: Stellen wir uns die Kamera als Wasserhahn vor: Um einen Eimer voll zu machen, lassen wir den Hahn so lange auf, bis er voll ist, dann machen wir den Hahn zu (bei der Kamera den Verschluss).
Die Belichtungszeit wird normalerweise in Sekunden angegeben, häufig als Bruchteil dieser. Die meisten Kameras können von sich aus Belichtungszeiten zwischen 1/4000 und 30 Sekunden steuern, viele Spiegelreflexkameras haben zusätzlich noch einen “bulb”-Modus – hier bleibt der Verschluss so lange offen, wie der Auslöser durchgedrückt wird. Diese Funktion macht natürlich nur mit Fernauslöser und Stativ Sinn.
Es sollte hier klar sein, dass bei doppelter Belichtungszeit, doppelt soviel Licht auf das Filmmaterial trifft.

Blende / Blendenzahl

Wenn man den Wassereimer schneller füllen möchte, benötigt man einen Hahn mit mehr Durchflussmenge. Da wir im Falle des Lichtes die Geschwindigkeit nicht erhöhen können, hilft hier nur ein Wasserhahn mit größerem Durchmesser, die Blende in der Kamera. Die Größe der Blende wird in Brennweite durch Durchmesser angegeben. f/5,6 bei einem 50mm Objektiv bedeutet zum Beispiel, dass die Blende einen Durchmesser von 50mm / 5,6 = 8,9mm hat. Dementsprechend ist die Blende umso größer, umso kleiner die Blendenzahl (hier f/5,6) ist. Eine Blende von f/1,4 ist also deutlich größer als eine Blende von f/11.
Eine doppelt so große Blendenzahl bedeutet, dass viermal so viel Licht durch die Blende kommt. Warum? Wer in der Schule aufgepasst hat, weiß, dass man die Fläche eines Kreises sich mit r²*pi berechnet. Wenn der Radius r nun doppelt so groß ist, ist die Fläche viermal so groß:
(2r)² = 4r²
Um die Lichtmenge zu verdoppeln muss die Blendenzahl also nicht verdoppelt werden, sondern mit etwa 1,4 multipliziert werden (Wurzel von zwei).
2r² = [wurzel(2) * r]²

Die meisten Objektive sind in den Werten der Blendenreihe bzw. in halben oder drittel Blendenstufen einstellbar:
Blendenreihe: 1 – 1,4 – 2 – 2,8 – 4 – 5,6 – 8 – 11 – 16 – 22 – 32

Eine Blendenstufe in der Blendenreihe entspricht der doppelten bzw. halben Durchlassmenge an Licht.

Empfindlichkeit / ISO

Letzte Möglichkeit ist die Film-/Sensorempfindlichkeit anzupassen. Der Vergleich mit dem Wassereimer ist hier nicht mehr ganz so schön. Mit höherer Empfindlichkeit (höher ISO-Zahl), benötigt der Film/Sensor weniger Licht. Vielleicht kann man das also mit einem kleineren Wassereimer vergleichen. Die Qualität des Bildes nimmt aber deutlich ab. Falls das Wasser zum Putzen gedacht war, wird die zu reinigende Fläche mit weniger Wasser auch weniger sauber.
Durch eine hohe ISO-Einstellung nimmt das Bildrauschen stark zu. Eine doppelte so hohe ISO-Zahl bedeutet, dass nur halb so viel Licht benötigt wird.

Warum so viele Möglichkeiten?

Eigentlich würde eine von den drei Funktionen ausreichen, um ein Bild zu erzeugen. Ganz einfache Kameras/Objektive geben sich z.B. auch mit einer festen Blende zufrieden.
Durch die verschiedenen Einstellungen kann man seine Bilder aber gestalten. Durch eine große Blende (kleine Blendenzahl) wird der Schärfebereich kleiner, nur noch Bereiche, die direkt in der Schärfeebene liegen werden scharf abgebildet. Andersrum wird bei einer kleinen Blende ein größerer Bereich scharf abgebildet. Wie stark sich dieser Effekt auswirkt, ist aber stark von der Sensorgröße abhängig. Handyfotografen brauchen gar nicht versuchen (außer im Makrobereich) den Hintergrund durch Unschärfe verschwimmen zu lassen (sogenanntes Bokeh).
Durch kurze Belichtungszeiten lassen sich Bewegungen einfrieren, durch lange verwischen sie. Bekannt sind hier vorallem nächtliche Langzeitbelichtungen, auf denen Autoscheinwerfer lange Linien zeichnen.


29.04.2014

Spaziergang durch Hamburg


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