florian timm

Startseite

Seite: << | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | >>
23.03.2017

sudo einrichten

Sich nicht ständig als root einloggen zu müssen, hat viele Vorteile – auch im Sinne der Systemsicherheit. Daher empfiehlt es sich, sudo zu installieren und zu nutzen. Damit lässt man zu, dass auch nicht root-User Befehle mit Adminrechten ausführen können.

Einloggen als Admin
su und nachfolgende Passwortabfrage

Installieren von sudo
apt-get install sudo

Nutzer zur sudo-Gruppe hinzufügen
adduser NUTZER sudo

Rechte anpassen
nano /etc/sudoers
und unter sudo ALL=(ALL:ALL) ALL folgendes einfügen
NUTZER __ ALL=(ALL:ALL) ALL__

root ausloggen
exit

sudo-Befehl testen
sudo dir


20.03.2017

Test des TomTom GO 520

Vor einigen Wochen ist mir das von meinem Vater geliehene, 10 Jahre alte Familien-Navigationsgerät von Medion beim Beladen des Autos aus der Hand geruscht – seit dem ließ es sich nicht mehr nutzen. Daher waren wir nun auf der Suche nach einem Ersatzgerät.
Bei den MediaMarkt-Testpiloten stolperte ich dann über einen Produkttest – und wurde ausgewählt um das TomTom GO 520 zu testen.

Der erste Eindruck

Das Paket von MediaMarkt

Als das Paket von MediaMarkt ankam, wurde das TomTom GO 520 sofort aus dem Karton an die Windschutzscheibe geklebt. Der Saugnapf war selbsterklärend und das Gerät nach der Sprachauswahl und dem Überspringen des Einrichtens von WLAN und Co. sofort einsatzbereit. Auch das Eintippen von Zielen klappte ohne weitere Vorbereitung, so dass theoretisch sofort die erste Fahrt starten könnte. Da wir vorher ein Medion GoPal Medion PNA 470/P4410 nutzen, dass leider nach einem Sturz nicht mehr bedienbar ist, muss es das TomTom sich vorallem gegen dieses Gerät im Vergleich behaupten.

Im Lieferumfang befand sich:

  • das Navigationsgerät selber
  • eine Saugnapfhalterung für die Windschutzscheibe
  • ein Auto-Ladekabel mit integrierter TMC/RDS-Antenne
  • ein USB-Kabel (Micro-USB)
  • eine Kurzanleitung

Optik & Mechanik

Display

Im Vergleich zum 10 Jahre alten Medion fällt vor allem die Dicke des Gerätes auf – hier hat sich natürlich in den vergangenen Jahren deutlich was getan. Die glatte Oberfläche des TomTom lässt sich auch mal abwischen, so dass kein Staub sich in den Ecken ansammelt. Außerdem scheint der Display sehr resistent gegen Fingerabdrücke zu sein – im Gegensatz zu meinem Handy sind hier kaum “Fettfinger” zu sehen. Auch bei starker Sonneneinstrahlung oder im Dunkeln ist der Display gut lesbar. Er schaltet bei Sonnenaufgang/-untergang automatisch um.

Magnethalterung

Sehr praktisch ist auch die Magnethalterung. Von anderen Geräten kannte ich nur die Halterungen zum Einhaken oder Einklemmen (Universal-Handy- und Tablet-Halterungen). Beim TomTom GO 520 wird das Gerät unten in eine Nut eingesetzt und nach hinten gekippt – dann hält das Gerät durch einen starken Magneten an der Halterung. Genauso einfach lässt es sich nach vorne kippen und abnehmen. Von alleine löst sich die Halterung aber nicht – auch nicht bei Kopfsteinpflaster. Die Verkabelung ist an der Halterung angeschlossen, so dass diese beim Abnehmen an der Halterung verbleiben kann – zum Beispiel wenn man das Navi auf einem Parkplatz abnimmt.

Navigation mit dem TomTom

Die Navigationsfunktion des TomTom GO 520 ist ziemlich selbst erklärend. Nach der Zieleingabe gibt es drei verschiedene Routen zur Auswahl. Außerdem lässt sich zwischen verschiedenen Präferenzen umschalten (schnell, kurz, umweltfreundlich, Fahrrad, Fußgänger). Die Ansagen sind klar und deutlich. Straßennamen werden zumindest bei einer der drei deutschen Stimmen vorgelesen.

Routenführung

Die Routenführung gefiel mir sehr gut. Auch auf schon oft gefahrenen Strecken konnte das Gerät die Route ein klein bisschen optimieren. Das Straßennetz im Kartenmaterial ist aktuell und in den abgefahrenen Bereichen vollständig. Schade ist, dass man keine Angaben über das Fahrzeug hinterlegen kann, wie die Maximalgeschwindigkeit (z.B. 80km/h bei Anhängerbetrieb). Dies würde sicherlich in solchen Spezialfällen die Route optimieren, hierfür ist wohl aber ein LKW-Navigationsgerät notwendig.

Geschwindigkeitsangaben

Das Gerät zeigt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der aktuellen Straße an. Leider zeigte sich hier, dass die Daten ziemlich alt oder auch auf Bundesstraßen fehlerhaft zu sein schein. Auf der B404 waren einige 70km/h-Bereiche nicht im Kartenmaterial vorhanden. Vor allem da auf der Strecke ziemlich häufig geblitzt wird, kann das ärgerlich werden. Sofern die Daten vorhanden waren, wurden sie aber zeitnah und an der richtigen Stelle angezeigt.

Sprachsteuerung

Das Gerät soll sich per Sprache steuern lassen. Hierfür soll man nur “Hallo TomTom” sagen. In den ersten Test passierte hier aber rein gar nichts. Nach einigen Versuchen, im Menü eine Einstellung zu finden, die vielleicht deaktiviert ist, ging es dann aber plötzlich doch. Umgestellt wurde aber eigentlich nichts. Per Sprachsteuerung lässt sich nun das Ziel eingeben – leider funktioniert auch das nicht optimal.

Zieleingabe per Web

Praktischer und auch funktionsfähiger ist hingegen die Steuerung der Zieleingabe aus dem Internet. Nach einem Login auf der TomTom-MyDrive-Seite lassen sich von hier Routen an das Gerät senden. Es können außerdem Favoriten hinzugefügt, bearbeitet oder gelöscht werden. Diese Funktion ist sehr praktisch. Da das Gerät nicht unbedingt zeitgleich im Netz sein muss, lässt sich so schonmal vorher das Ziel an das Gerät senden. Wenn man es dann anschaltet (im WLAN oder bei Internetverbindung über ein Handy mit Bluetooth), empfängt es das Ziel und berechnet die Route.

Weitere Funktionen

TMC- und Bluetooth-Freisprechen waren uns schon von dem 10 Jahre alten Navi bekannt – das funktioniert hier genauso wie damals – wenn auch die Einrichtung etwas komfortabler ist. Neu ist uns aber die Internetnutzung über WLAN und per Bluetooth. Dies musste natürlich gleich ausprobiert werden.

WLAN-Aktualisierung

Eine Funktion über das WLAN ist die Aktualisierung der Karte. Einmal das WLAN eingerichtet, erkennt das Navi dieses beim Einschalten und prüft nach Updates. Es lassen sich mehrere Netze speichern, so dass auch im Urlaub oder bei Bekannten Updates gezogen werden können. Die täglichen Updates sind klein, so dass das Update schnell runtergeladen ist. Leider dauert das Installieren 2-3 Minuten, so dass es keine Option ist, dieses Update schnell beim Einsteigen im Auto zu installieren – WLAN-Empfang hätten wir auf unserem Parkplatz.
Ein komplettes Kartenupdate sollte man besser über Nacht laufen lassen – ich hatte den Fehler gemacht dieses gleich zu starten, als ich das Gerät das erste Mal im Haus ausgepackt hatte. Das Update dauerte fast 2 Stunden, so dass das weitere Testen an dem Tag nicht mehr möglich war.
Sofern man genug Zeit einplant, aber eine schöne Funktion um die Karten aktuell zu halten. Von Bekannten ist mir die TomTom-Update-Aktualisierung über den PC bekannt – das ist deutlich zeitaufwendiger.

Benachrichtigungen vom Handy

Eine weitere praktische Funktion des TomTom GO 520 ist die Weiterleitung von Benachrichtigungen von Nachrichten vom Handy auf den Display des Navigationsgerätes. Leider ist die Funktion nur mit Android und Apple-Geräten kompatibel, so dass ich mit meinem Microsoft Lumia 525 mit Windows 10 Mobile die Funktion nicht testen konnte. Auch mein älteres Android-Tablet war nicht kompatibel – diesem fehlte die rückwärtige Kamera um einen Kopplungscode zu scannen, die Frontkamera wollte die TomTom-App leider nicht nutzen. Gut aber, dass meine Freundin ein halbwegs aktuelles Sony Xperia Z3 Compact hat – dieses wurde unterstützt und somit konnte ich die Funktion zumindest mal testen, und während der Fahrt lesen, wer ihr so schreibt ;). Die Funktion scheint, ein kompatibles Handy vorausgesetzt, sehr praktisch. Beim Eingang einer Nachricht liest das Gerät vor, von wem die Nachricht kommt und fragt, ob die Nachricht selbst vorgelesen werden soll. Trotz Spracherkennung und der erwarteten Nutzung der Funktion an dieser Stelle, hilft eine mündliche Antwort aber leider nicht – man muss hierfür eine Taste auf dem TomTom drücken, damit die Nachricht vorgelesen wird.


19.03.2017

Grundlegende Befehle

Oft benötigt man kleine Befehle in der Shell. Die häufigsten Befehle unter Linux sind hier aufgezählt.

In Ordner wechseln
cd /home/timm

In übergeordneten Ordner wechseln
cd ..

In Benutzer-Ordner wechseln
cd ~

Systemauslastung anzeigen (RAM/CPU)
top

Freien Speicher auf Festplatte anzeigen
df -h

System neustarten (root)
shutdown -r now tlw. auch Strg + Alt + Entf

Ausloggen
exit

Aktuellen Prozess abbrechen
Strg + C


19.03.2017

Massenimport in PostGIS

Zur Nutzung des Geoservers empfiehlt es sich, die Daten in eine Datenbank einzuspielen. Oft liegen Geodaten als Shape vor bzw. können leicht aus QGIS oder ArcGIS als solche exportiert werden. Die folgenden Befehle helfen beim Import vieler Shapefiles in einem Rutsch. Als Beispiel wird hier das Digitale Landschaftsmodell vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie importiert.

Wechsel in Nutzerverzeichnis
cd ~

Download der Daten vom BKG und entpacken dieser
wget http://sg.geodatenzentrum.de/web_download/dlm/dlm250-aaa/utm32s/shape/dlm250-aaa.utm32s.shape.ebenen.zip
unzip dlm250-aaa.utm32s.shape.ebenen.zip

Wechsel zu den entpackten Daten
cd dlm250.utm32s.shape.ebenen/dlm250_ebenen

Erstellen eines Bash-Scriptes zum Umformen der Daten in SQL-Dateien…
nano import1

…mit folgendem Inhalt:
for f in *.shp
do
__ shp2pgsql -s 25832 $f public.`basename $f .shp` > `basename $f .shp`.sql__
done

Und eines zweiten zum Import in die Datenbank
nano import2

Mit folgendem Inhalt:
for f in *.sql
do
__ psql -h myserver -d mydb -U myuser -f $f > /dev/null__
done

Die beiden Dateien werden anschließend ausführbar gemacht:
chmod +x ./import1
chmod +x ./import1

Außerdem wird eine Datei erzeugt, in der das Passwort der Datenbank gespeichert wird. Die Datei kann am Ende mittels rm ~/.pgpass gelöscht werden, damit kein Dritter Zugang zum Passwort erhält.
nano ~/.pgpass

Der Aufbau der Datei erflgt nach folgendem Muster:
hostname:port:db:user:passwort

Anschließend werden die Zugriffsrechte der Passwortdatei gesetzt:
chmod 600 ~/.pgpass

Zu guter Letzt werden die beiden Scripte ausgeführt:
.\import1
.\import2


19.03.2017

Geoserver einrichten

apt-get install postgresql-9.4 postgresql-contrib-9.4 sudo
sudo -u postgres psql postgres
\passwd
\quit
apt-get install postgis

Freischalten der Datenbank im Internet
nano /etc/postgresql/9.4/main/pg_hba.conf
Am Ende wird folgende Zeile eingefügt:
host all all * md5

nano /etc/postgresql/9.4/main/postgresql.conf
Die Zeile mit listen_addresses wird zu folgendem geändert:
listen_addresses=’*’
Wichtig: Nicht nur hinten ändern, sondern auch # vor der Zeile entfernen – der Fehler hat mit mehrere Stunden gekostet.

Dann wird der Service neugestartet
/etc/init.d/postgresql restart
…und die Firewall freigeschaltet
ufw limit postgresql

Alternativ:
SSH-Tunnel nutzen

Auf dem lokalen Rechner wird nun pgadmin3 installiert. Bei einem Linuxsystem erfolgt dieses mittels
apt-get install pgadmin3
PGAdmin wird nun gestartet und mit der Datenbank verbunden.

Es wird ein neuer Nutzer und eine neue Datenbank, die diesem Nutzer gehört, angelegt. Mit einem Rechtklick auf Extension der Datenbank kann eine neue Erweiterung hinzugefügt. Die Erweiterungen PostGIS und PostGIS-Topology werden hinzugefügt.

Installieren des TomCat-Servers und Freischalten der Firewall
apt-get install apache2 tomcat8
ufw limit 8080

cd ~
wget http://sourceforge.net/projects/geoserver/files/GeoServer/2.10.2/geoserver-2.10.2-war.zip
apt-get install unzip
unzip geoserver-2.10.2-war.zip geoserver.war
mv geoserver.war /var/lib/tomcat8/webapps/

apt install -t jessie-backports openjdk-8-jre openjdk-8-jre-headless openjdk-8-jdk ca-certificates-java
apt-get remove openjdk-7-jre openjdk-7-jre-headless openjdk-7-jdk default-jre-headless


18.03.2017

Debian-Server-Grundeinrichtung

Ein frischer Server benötigt natürlich einige Grundeinstellungen. Bewährt haben sich vorallem folgende Befehle und Installationen.

Ändern des Passwortes
passwd
(Abfragen folgen)

Neustart (wirft alle “Gäste” raus)
shutdown -r now

Neuer Benutzer
adduser nutzer
(Abfragen folgen)

SSH-Zugriff für root abschalten/Port ändern
nano /etc/ssh/sshd_config
PermitRootLogin yes auf PermitRootLogin no (speichern mit strg+o, schließen strg+x)
/etc/init.d/ssh restart

Firewall installieren / konfigurieren
apt-get install ufw fail2ban
ufw default deny
ufw limit 22 (oder anderen SSH-Port)
ufw enable
ufw status

Login als neuer Nutzer (testweise erstmal als root eingeloggt bleiben)
Neustart (wirft alle “Gäste” raus)
shutdown -r now

Updates installieren
apt-get update && apt-get upgrade

Updates automatisch installieren (außer dist-update)
apt-get install unattended-upgrades
dpkg-reconfigure -priority=low unattended-upgrades

Zeitzone setzen
dpkg-reconfigure tzdata
(Berlin auswählen)

ggf. Neustart
shutdown -r now


20.02.2017

Lightroom installieren

Unter Debian gibt es zwar auch alternativen zur BIldentwicklung wie darktable, doch die letzten 4 Jahre hatte ich nun Lightroom lieb gewonnen und hier auch alle meine Bilder katalogisiert. Auf diese wollte ich nicht verzichten, so dass eine Lösung her musste. Mit Wine wurde diese dann auch gefunden.
Wine stellt unter Linux unter anderem die Win32-API bereit, so dass auch normale WIndows-Programme drauf laufen. Auf der Website von Tobias Bauer fand ich eine Anleitung, wie dieses von staten gehen soll. Auf dieser Erklärung aufbauend, kam ich zu folgender Lösung.

sudo apt-get install wine winetricks
WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom wine wineboot
WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom winetricks win7
WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom wine setup32.exe
WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom winetricks corefonts gdiplus colorprofile

Von Lightroom 5.7.1 wird hier die 32-bit Version genutzt. Die obengenannten Befehle können im Terminal im Ordner, in dem die setup32.exe liegt (z.B. auf der Installations-DVD) ausgeführt werden.

Mit dem ersten Befehl sudo apt-get install wine winetricks wird nun Wine und das Hilfsskript winetricks heruntergeladen.
Darauffolgend wird mit WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom wine wineboot ein Wine-Präfix angelegt, damit man Lightroom später auch einfach wieder löschen kann. Im Home-Verzeichnis unter .lightroom werden die Dateien gespeichert (normalerweise ist dieses Verzeichnis versteckt). Mit WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom winetricks win7 wird dafür gesorgt, dass sich Wine als Windows 7 ausgibt. Dann wird das Setup gestartet mit WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom wine setup32.exe (ggf. vorher mit cd in den richtigen Ordner wechseln). Hier muss nichts anders gemacht werden, als unter Windows. Abschließend werden noch paar zusätzliche Dateien installiert mit WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom winetricks corefonts gdiplus colorprofile. Dies sorgt dafür, dass die Schriften vorhanden sind, die Fenster richtig dargestellt werden und das richtige Farbprofil vorhanden ist (sonst gibts keine Bilder).
Empfehlenswert ist abschließend noch WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.lightroom winecfg auszuführen und die Laufwerksbuchstaben so zuzuordnen, wie man sie unter Windows hatte. Dann bleibt die Katalogdatei zwischen Windows und Debian austauschbar bzw. abwechselnd nutzbar. Die Einstellungen hierzu finden sich unter Laufwerke im erscheinenden Fenster.


Seite: << | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | >>